TONNE JAHR CHEMIKALIEN Fokus auf chemisches Aluminiumoxid

Warum kann Aluminiumhydroxid in Kunststein verwendet werden?

Das ursprüngliche Aluminiumhydroxid wird auch als natürliches Mineralpulver bezeichnet und ist in den drei Komponenten in hohem Maße enthalten. In hochwertigem Kunststein beträgt sein Anteil 30 %. Durch die Verwendung von Polyesterharz als Basismaterial und die Zugabe von Aluminiumhydroxid und umweltfreundlicher Farbe erhält der Kunststein eine sehr robuste Oberflächenstruktur. Die Produktion erfolgt auf einer großen, importierten Anlage, was eine gleichbleibende Qualität, geringe Farbunterschiede zwischen den Chargen, feine Partikel und eine seidenweiche Haptik gewährleistet. Zudem bietet er eine gute UV-Beständigkeit und ist farbecht. Die Flammschutzwirkung des Kunststeins beruht auf dem enthaltenen Aluminiumhydroxid, das drei Wassermoleküle umfasst und bei der Pyrolyse keine giftigen oder korrosiven Gase freisetzt. Während der Pyrolyse absorbiert es Wärme und gibt Wasserdampf ab.

 

Bei einem Aluminiumhydroxidgehalt von bis zu 30 % und einer Maschenweite von bis zu 2000 (gemessen als Partikelgröße) gilt der Kunststein als hochwertig. Je größer die Maschenweite, desto feiner die Partikel bzw. das Pulver. Durch die Einbindung in die Grundsubstanz und die dadurch dichtere Molekülstruktur entstehen praktisch keine Poren. Öl und andere Verunreinigungen können daher nicht so leicht eindringen. Auf porenfreien Oberflächen lassen sich selbst hartnäckige Flecken wie Rauch- oder Ölflecken entfernen. Da Schimmel, Bakterien und andere Mikroorganismen auf porenfreien Oberflächen nicht überleben können, ist dies auch für die Umweltverträglichkeit und Hygiene von großer Bedeutung.

 

Durch die Zugabe von Aluminiumhydroxid wird der Kunststein kompakter, wodurch er sehr widerstandsfähig wird und Verunreinigungen oder Schmutz nicht so leicht eindringen können.


Veröffentlichungsdatum: 15. April 2020
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