TONNE JAHR CHEMIKALIEN Fokus auf chemisches Aluminiumoxid

Bewertungsmethode zur Oberflächenmodifizierung von ultrafeinem Aluminiumhydroxid

1. Für den Ölabsorptionstest werden 10 g trockenes, ultrafeines Aluminiumhydroxidpulver in ein Becherglas gegeben, zusammen mit einer Bürette und Rizinusöl. Die Probe wird vorsichtig mit einem Glasstab gleichmäßig in Rizinusöl eingetaucht und zu einer Brikettform geformt. Die Adsorptionsmenge von Rizinusöl pro 100 g Aluminiumhydroxid wird berechnet. Die Ölabsorptionsrate des ultrafeinen Aluminiumhydroxidpulvers kann durch Oberflächenmodifizierung beeinflusst werden. Beispielsweise sinkt die Ölabsorptionsrate bei mit Silan-Haftvermittlern modifiziertem, ultrafeinem Aluminiumhydroxidpulver um 10 %.

2. SEM-Test: Vor und nach der Modifizierung von ultrafeinem Aluminiumhydroxidpulver wurde die Morphologie mittels Rasterelektronenmikroskopie (REM) untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Dispersion des modifizierten Pulvers in der Matrix besser ist als bei unmodifizierten Produkten.

3. Der Test nutzt die Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie (FTIR) zur Analyse der Oberfläche von Produktmolekülen, beispielsweise durch Nassmodifizierung von Aluminiumhydroxidpulver mit Methylvinylsilan. Das Infrarotspektrum kann bestimmt werden durch

Zur Bestimmung des Vinyl-Vi- und Si-Gehalts und der Produktleistung werden modifizierte und unmodifizierte ultrafeine Aluminiumhydroxidpulver für Kabelindikatoren wie den Sauerstoffindex verwendet. Der Aktivierungsindex wurde durch Nassmodifizierung mit Natriumstearat-Titanat und durch Trockenmodifizierung mit hydrophobem Silan bestimmt. Der Aktivierungsindex kann zur Bewertung des Modifizierungseffekts herangezogen werden. Bei der Nassmodifizierung mit hydrophilem Silan sinkt das ultrafeine Aluminiumhydroxidpulver jedoch in Wasser ab, sodass der Modifizierungseffekt nicht über den Aktivierungsindex bewertet werden kann. Die genaue Bewertungsmethode ist die Infrarotspektroskopie.


Veröffentlichungsdatum: 03.04.2020
WhatsApp-Online-Chat!